
Professor
Dr. Hochberg
2010-04 Herr Professor Hochberg, Sie leiten das Institut für MSR Technik der Fakultät Maschinenbau und Verfahrenstechnik an der Hochschule Offenburg. Was sind die Schwerpunkte ihrer Tätigkeit?
An der Fachhochschule gilt das Primat der Lehre, der Fächerkanon ist üblicherweise größer als an Universitäten. Meine Schwerpunkte sind die Mess- und Regelungstechnik und die Simulation dynamischer Systeme. Darüber hinaus habe ich im Grundstudium auch Lehrveranstaltungen zu Mathematik und Wärme- und Stoffübertragung.
Im Masterstudiengang MME unterrichte ich natürlich ausschließlich in meinen Schwerpunkten.
In der Forschung sind meine Schwerpunkte ebenfalls die Regelungstechnik und die Simulation. Darüber hinaus befassen wir uns mit energieeffizienten Fahrzeugen und mit der Entwicklung von Messgeräten.
Vor Ihrer Hochschultätigkeit haben Sie jahrelang Erfahrungen in der Industrie sammeln können. Wie und wo nutzen Sie die früheren Kontakte zur Industrie beziehungsweise, wo sehen Sie Verbesserungsmöglichkeiten in der Kooperation mit der Industrie?
Die Erfahrungen in der Industrie nützen natürlich auch in Lehre und Forschung. Bei der Einschätzung der Bedeutung der wissenschaftlichen Arbeiten ist Praxisbezug notwendig, insbesondere an Fachhochschulen.
Die Lehrveranstaltungen haben einen höheren Praxisbezug, und die Studierenden sind auch sehr daran interessiert, die Bedeutung der Theorie vor einem praktischen Hintergrund erläutert zu bekommen.
Seit Jahren beraten Sie die Firma GEA Wiegand GmbH auf dem Gebiet der Thermischen Trenntechnik. Was bewegt Sie dazu und warum beraten Sie gerade dieses Unternehmen?
Bei der Firma GEA Wiegand beeindruckt insbesondere die hohe fachliche Kompetenz der Mitarbeiter und das angenehme Klima bzw. der Umgang der Mitarbeiter untereinander.
Mir als Ingenieur bereitet es immer viel Freude, neue technische Verfahren zu diskutieren und ihre Möglichkeiten in der Diskussion mit erfahrenen Ingenieuren aus der Praxis auszuloten.