November 2003 – Nach nur kurzer Projektphase erhielt GEA Wiegand Anfang des Jahres von einem holländischen Unternehmen den Auftrag über eine mehrstufige Eindampfanlage zum Aufkonzentrieren von Prozesswasser.
Das Unternehmen produziert Waschmittelzusatzstoffe und konzentrierte die anfallenden Prozesswässer bisher sehr energieaufwändig in frischdampfbeheizten Eindampfanlagen mit thermischer Brüdenverdichtung.
Erste Produktproben ergaben, dass das Prozesswasser einen hohen Siedeverzug aufwies ,was eine energetisch sinnvolle Anlagenkonzeption zunächst ausschloss.
Dennoch gelang es den GEA Wiegand Ingenieuren durch eine ausgeklügelte Verschaltung der Verdampferstufen eine wirtschaftliche Lösung zu realisieren und darüber hinaus durch die Nutzung von Abdampf zur Beheizung der Verdampfer die Energiekosten auf ein Minimum zu reduzieren.
Anfang Oktober wurde die Anlage in Rekordzeit in Betrieb genommen und läuft nach dem Leistungstest zur vollsten Zufriedenheit des Kunden.